Grundsätzlich gilt:
Allein aus Steuergründen sollte sich niemand an eine
unternehmerische Beteiligung wagen.
Das hat viele gut Betuchte nicht davon abgeschreckt, in Medienfonds zu investieren.
In den vergangenen drei Jahren haben Deutsche rund fünf Milliarden Euro in
Medienfonds eingezahlt.
Dass ein immaterielles Gut, wie es Filme nun mal sind,
voll abgeschrieben werden kann, steht schon im Handelsgesetzbuch.
Derartige Güter dürfen erst in der Bilanz
auftauchen, wenn sie fertig gestellt sind. Im Moment streiten sich Medienfonds-Gesellschaften
und der Fiskus noch darum, ob Anleger lediglich Erwerber oder Hersteller
eines Films sind. Das Finanzamt will den Steuerbonus nur Erwerbern geben.
Deswegen besteht es künftig darauf, dass die Investoren
bei der Auswahl und Produktion von Filmen mitentscheiden.
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