Der Ertrag
resultiert aus der Entwicklung der Beteiligungen. Als
Faustformel könnte man sagen, dass aus 10 Beteiligungen
nur 2 oder 3 Unternehmen "Senkrechtstarter" werden.
Die Gewinne dieser wenigen Topunternehmen reichen aus,
um die Verluste der übrigen Beteiligungen zu kompensieren
und eine Rendite für den Investor zu erzielen, die deutlich über
Aktien- oder Investmentfondsanlagen liegen. In den USA
lagen die Renditen in den vergangenen 30 Jahren im Bereich
Venture Capital bei über 21% p.a..
Generell
ist zwischen vermögensverwaltenden und gewerblichen Fonds
zu unterscheiden. Bei gewerblichen VC-Fonds erzielt der
Investor Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Anfangsverluste
des Fonds reduzieren sein steuerpflichtiges Einkommen.
Spätere Gewinne sind steuerpflichtig. Vermögensverwaltende
Fonds bieten keine Verlustzuweisungen in der Anfangsphase,
dafür unterliegen die späteren Gewinne in der Regel keiner
Steuerpflicht.
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